Sonntag, 22. Mai 2011
R.I.P.
firemeier, 13:59h
Als die Gerüchte sich mehren, der Satire Blog sei wie ausgestorben, berufen die Humorverantwortlichen sofort eine Pressekonferenz ein, um diese hässlichen Unterstellungen aus der Welt zu räumen.

Derweil werden Unkenrufe laut, das hier würde eh niemand mehr bemerken.

Derweil werden Unkenrufe laut, das hier würde eh niemand mehr bemerken.
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Dienstag, 22. Februar 2011
Der Geölte in Kelkheim
wyhl, 21:14h
Auch wenn die ganze Sache inzwischen abgegriffen und ausgereizt ist: Guttenberg hier, Guttenberg da. Am Ende hilft ihm auch das wahrscheinlich noch weiter. Ob es jetzt wirklich ein genialer Coup war, den er in Kelkheim hingelegt hat, sei dem Scharfsinn der BLÖD-Zeitungsleser überlassen. Jedenfalls kann man ab sofort ohne Bedenken sagen: Guttenberg hat seinen Doktortitel nun endgültig "abgeschrieben".
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Dienstag, 8. Februar 2011
Und nun zu etwas völlig anderem
wyhl, 00:00h
Bei meinen höchst niveauvollen Turnierfahrten quer durchs Land fiel mir unten abgebildetes Kunstwerk besonders auf. Es handelt sich um eine Bronzestatue vor dem Unisportgelände Leipzig, die zwei Staffelläufer bei der Übergabe des Stabes zeigt. Jedenfalls wenn man sie von der anderen Seite aus betrachtet...


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Montag, 7. Februar 2011
Im Namen der Bürokratieabbaubehörde!
firemeier, 19:27h
Der Humor von Beamten und Staatsbediensteten kann zuweilen recht subtil sein. So glaube ich bis heute, dass der Mann, der das Programm zur elektronischen Abgabe der Einkommensteuererklärung ELSTER genannt hat, seinen Arbeitstag mit einem herzhaften Lachen beginnt.
Weiterhin glaube ich, dass das nicht der einzige Bereich ist, in dem sich dieser kreative Kopf verewigt hat.
Aber nun zu einem völlig anderen Thema. In einem Land wie der Bundesrepublik Deutschland, zu deren Gründung zunächst mal großzügige Mengen explosiven Materials vom Himmel geworfen werden mussten, und das seitdem einmal jährlich quasi zur Vergeltung den Himmel mit Sprengkörpern vergleichbarer Zahl und Größe bombardiert, ist es natürlich schön, dass es Leute gibt, die sich nach eigener Aussage mit der "Gewährleistung und Weiterentwicklung der Sicherheit beim Umgang mit explosiven, brennbaren oder anderweitig in gefährlicher Weise reaktionsfähigen Stoffen, Stoffsystemen, Gegenständen sowie Druckgasen" beschäftigen. Diese Leute arbeiten in der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung. Oder abgekürzt: BAM!
Weiterhin glaube ich, dass das nicht der einzige Bereich ist, in dem sich dieser kreative Kopf verewigt hat.
Aber nun zu einem völlig anderen Thema. In einem Land wie der Bundesrepublik Deutschland, zu deren Gründung zunächst mal großzügige Mengen explosiven Materials vom Himmel geworfen werden mussten, und das seitdem einmal jährlich quasi zur Vergeltung den Himmel mit Sprengkörpern vergleichbarer Zahl und Größe bombardiert, ist es natürlich schön, dass es Leute gibt, die sich nach eigener Aussage mit der "Gewährleistung und Weiterentwicklung der Sicherheit beim Umgang mit explosiven, brennbaren oder anderweitig in gefährlicher Weise reaktionsfähigen Stoffen, Stoffsystemen, Gegenständen sowie Druckgasen" beschäftigen. Diese Leute arbeiten in der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung. Oder abgekürzt: BAM!
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Samstag, 5. Februar 2011
Okay.
wyhl, 10:27h
Wenn wir schon bei juristischer Realsatire sind, hab ich zwei Klassiker auf Lager:
Den Siriusfall
und den Katzenkönigfall.
Den Siriusfall
und den Katzenkönigfall.
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Donnerstag, 3. Februar 2011
Zolltarifliche Einreihung von Truthahnfleisch als "gewürztes" Fleisch
firemeier, 08:29h
BFH-Urteil vom 9.12.2010, VII R 1/10
1. Lässt sich bei der Beschaffenheitsbeschau weder die Verteilung der Würzstoffe auf allen Flächen der Fleischprobe noch ihr Eindringen in das Innere der Probe mit bloßem Auge feststellen, sind die nicht sichtbar gewürzten Teile der Probe geschmacklich auf eine deutlich wahrnehmbare Würzung zu prüfen. Eine Geschmacksprüfung nur der Oberfläche kommt nicht in Betracht .
2. Die Geschmacksprüfung erfolgt durch eine sog. Dreiecksprüfung gemäß der ISO 4120 .
Das ausführliche Urteil finden Sie hier.
1. Lässt sich bei der Beschaffenheitsbeschau weder die Verteilung der Würzstoffe auf allen Flächen der Fleischprobe noch ihr Eindringen in das Innere der Probe mit bloßem Auge feststellen, sind die nicht sichtbar gewürzten Teile der Probe geschmacklich auf eine deutlich wahrnehmbare Würzung zu prüfen. Eine Geschmacksprüfung nur der Oberfläche kommt nicht in Betracht .
2. Die Geschmacksprüfung erfolgt durch eine sog. Dreiecksprüfung gemäß der ISO 4120 .
Das ausführliche Urteil finden Sie hier.
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Donnerstag, 27. Januar 2011
Return of Pubbel
wyhl, 15:10h
Okay. Nach langem Warten und vielen Bitten: Pubbel, die Atommaus, ist zurück:


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Dienstag, 25. Januar 2011
Okay, okay...
wyhl, 16:38h
... einer muss ja den obligatorischen Witz über den Bundeswehrskandal machen.
Das Verteidigungsministerium erarbeitet gemeinsam mit dem Wehrbeauftragten des Bundestages einen Plan zur künftigen Verwendung des bisherigen Segelschulpuffs der Marine. Im Gespräch ist nicht zuletzt eine Umbenennung des ollen Kahns: "Jeder Kadett soll wissen, worauf er sich einlässt", verlautbarte es grinsend aus dem Keller des Ministeriums. Ab März wird der Seelenverkäufer in seinem Heimathafen einer Generalüberholung unterzogen und schon bald als "Gorch Fuck" von sich reden machen.
Das Verteidigungsministerium erarbeitet gemeinsam mit dem Wehrbeauftragten des Bundestages einen Plan zur künftigen Verwendung des bisherigen Segelschulpuffs der Marine. Im Gespräch ist nicht zuletzt eine Umbenennung des ollen Kahns: "Jeder Kadett soll wissen, worauf er sich einlässt", verlautbarte es grinsend aus dem Keller des Ministeriums. Ab März wird der Seelenverkäufer in seinem Heimathafen einer Generalüberholung unterzogen und schon bald als "Gorch Fuck" von sich reden machen.
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Freitag, 24. Dezember 2010
Jews!
haehn, 13:49h
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Samstag, 11. Dezember 2010
Angst essen Seele auf
firemeier, 15:13h
"Ist mein Leben nur Teil eines Films mit mir als einzig Uneingeweihtem in der Hauptrolle?" ist eine Frage, die sich jeder respektable Nerd spätestens seit der Truman Show mal gestellt hat.
Doch in welchem Genre ist mein Leben angesiedelt? Werden ab einem bestimmten Tag überall um mich herum Laster, Hubschrauber und ganze Wohnblocks in bester Michael Bay Manier in Flammen aufgehen und der Trailer beginnt mit den Worten "In a world, where...."? Ist es vielleicht nur eine Frage der Zeit, bis sich ein Plot-Twist an den nächsten reiht und ich feststelle, im neuen Werk von M. Night Shyamalaladingsbums gefangen zu sein? Oder handelt es sich doch eher um einen französischen Kunstfilm mit Untertiteln - möglicherweise in schwarz-weiß und/oder Sepia-Tönen gehalten - der die Tristesse des Vorstadtlebens in monotonen, doch intensiven Bildern beschreibt?
Was aber, wenn ich gar nicht die Hauptrolle spiele in diesem Film? Was, wenn ich nur der alberne Sidekick bin, der spätestens nach der ersten Filmhälfte jedem Zuschauer auf die Nerven geht? Oder noch schlimmer, das Opfer des Serienkillers, das in den ersten 5 Minuten qualvoll stirbt, um zu zeigen, wie ernst die Sache wirklich ist?
Doch seit einiger Zeit mehren sich die Zeichen, dass alles ganz anders kommen wird. Tatsächlich handelt es sich um einen packenden Thriller über die Machenschaften der Hochfinanz; wir alle werden bloße Statisten sein, die höchstens mal ganz kurz in der Massenszene beim Sturm auf die Banken zu sehen sind.
Hauptcharakter in diesem Verwirrspiel ist EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, offensichtlich gespielt von Michael Douglas:

Doch in welchem Genre ist mein Leben angesiedelt? Werden ab einem bestimmten Tag überall um mich herum Laster, Hubschrauber und ganze Wohnblocks in bester Michael Bay Manier in Flammen aufgehen und der Trailer beginnt mit den Worten "In a world, where...."? Ist es vielleicht nur eine Frage der Zeit, bis sich ein Plot-Twist an den nächsten reiht und ich feststelle, im neuen Werk von M. Night Shyamalaladingsbums gefangen zu sein? Oder handelt es sich doch eher um einen französischen Kunstfilm mit Untertiteln - möglicherweise in schwarz-weiß und/oder Sepia-Tönen gehalten - der die Tristesse des Vorstadtlebens in monotonen, doch intensiven Bildern beschreibt?
Was aber, wenn ich gar nicht die Hauptrolle spiele in diesem Film? Was, wenn ich nur der alberne Sidekick bin, der spätestens nach der ersten Filmhälfte jedem Zuschauer auf die Nerven geht? Oder noch schlimmer, das Opfer des Serienkillers, das in den ersten 5 Minuten qualvoll stirbt, um zu zeigen, wie ernst die Sache wirklich ist?
Doch seit einiger Zeit mehren sich die Zeichen, dass alles ganz anders kommen wird. Tatsächlich handelt es sich um einen packenden Thriller über die Machenschaften der Hochfinanz; wir alle werden bloße Statisten sein, die höchstens mal ganz kurz in der Massenszene beim Sturm auf die Banken zu sehen sind.
Hauptcharakter in diesem Verwirrspiel ist EZB-Präsident Jean-Claude Trichet, offensichtlich gespielt von Michael Douglas:

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